Meine angewandte Philosophie („Küchen- Philosophie“)

Erstveröffentlichung: 11.07.2026

© Rainer Seiffert – Vervielfältigung und Weiterverwendung nur mit ausdrücklicher Genehmigung und Quellenangabe

Die Essays sind nicht nur thematisch unterschiedliche Einzeltexte, sondern Teil eines über Jahrzehnte gewachsenen persönlichen und geistigen Erkenntnisweges und dessen Destillat. Eine Einführung in die biografischen und inhaltlichen Zusammenhänge finden Sie hier: https://rainerseiffert.com/zum-hintergrund-und-zusammenhang-der-essays-von-rainer-seiffert

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Allgemeine einleitende Betrachtungen

In dieser autobiografisch-philosophischen Essayserie schreibe ich – als ideologiefreier Realitäts-Analyst – über meine Alltagsphilosophie.

Die Geistes-Trilogie, zu der sieses Essay gehört, ist das Fundament; die Retroduktion ist das Erkenntnisverfahren; die einzelnen Essays sind die Anwendungen; und die lebenslange Erfahrung bildet das Material, an dem das Verfahren angewendet wird.  

Wie ist diese Philosophie entstanden?

Meine „angewandte Philosophie“ ist nicht als fertiges theoretisches System entstanden. Sie hat sich über Jahrzehnte aus Erfahrungen, Beobachtungen und praktischer Tätigkeit entwickelt. Erst später habe ich die darin erkennbare Methode ausdrücklich beschrieben und systematisiert.

→ Wie meine angewandte Philosophie entstanden ist: https://rainerseiffert.com/entstehung-meiner-angewandten-philosophie-von-der-praxis-zur-theorie-und-zurueck-zur-praxis/

Ich entwickelt keine neue Einzelphilosophie aus dem Nichts, sondern eine ungewöhnlich weit gespannte persönliche Synthese verschiedener geistiger Traditionen, Erkenntnismethoden und jahrzehntelanger praktischer Erfahrungen. https://rainerseiffert.com/methodik-des-projekts/

Damit entsteht eine Schleife:

philosophischer Gedanke

→ Anwendung im Leben

→ Erfahrung

→ Prüfung

→ gegebenenfalls Korrektur

Meine „angewandte Philosophie“ ist ein Teil meiner sogenannten Geistes-Trilogie. Sie ist ein Fundament meines Modells: https://rainerseiffert.com/die-geistes-trilogie/

https://rainerseiffert.com/vom-erleben-zur-methode-rainer-seifferts-geistes-trilogie-als-praxisorientierte-erkenntnisschleife/

Vor etlichen Jahren – bereits im Ruhestand – spielte ich mit dem Gedanken, an der Universität Philosophie zu studieren. In einem Gespräch über den Sinn der Philosophie sagte mir ein Doktor der Philosophie, dass meine Vorstellungen als „Küchen-Philosophie“ bezeichnet werden können. Ich hatte offenbar ganz andere Vorstellungen von der an den Universitäten gelehrten Philosophie.

#### Philosophie der Resilienz und der praktischen Lebenskunst

Mit der modernen akademischen Philosophie habe ich mich autodidaktisch und in Gesprächen mit einem promovierten Philosophen auseinandergesetzt. Ihre Ansätze konnten mich jedoch nicht überzeugen.

Für mich ist Philosophie keine rein theoretische Wissenschaft, sondern ein Kompass für den Alltag und ein Werkzeug zur Lebensbewältigung. Genau das wurde von akademischer Seite als „Küchen-Philosophie“ abgetan.

Meines Erachtens gehört Philosophie aber gerade dorthin, wo Menschen etwas damit anfangen können – in die Küche, auf den Marktplatz oder in den Alltag, auch in Social-Media – und nicht nur in den Elfenbeinturm der Universität.

Sie soll als lebenspraktische Stütze dienen. Anstelle abstrakter Theorien sehe ich sie als Werkzeug zur Krisenbewältigung und mentalen Stärkung. Ein zentraler Pfeiler meiner Arbeit ist deshalb das Kuratieren von Weisheit: Ich habe im Laufe meines Lebens über 2.000 Zitate mit Kerngedanken aus weltweiten philosophischen und spirituellen Strömungen gesammelt, die einen direkten Alltagsbezug haben. Die habe ich seit 2009 auf X und anderen Plattformen überwiegend auf englisch immer wieder in bestimmten Zusammenhängen veröffentlicht. Die Resonanz war groß und die positive Wirkung konnte ich sehr gut spüren.

Es ist keine einheitliche Philosophie im klassischen Sinn, sondern eine über Jahrzehnte entwickelte persönliche Methode, Probleme in Erkenntnis und Erkenntnis in Handlung zu verwandeln.

Deshalb gibt es hier keine theoretisch-akademische Abhandlung, sondern eine praxisorientierte Übersicht. Mein Schwerpunkt liegt auf kurzen, komprimierten Zitaten von Denkern, die das Wesentliche auf den Punkt gebracht haben. Diese Zitate haben sich in den letzten 17 Jahren bewährt und vielen Menschen geholfen, die sie auf meinem reichweitenstarken X-Account gesehen und geliked haben.

Man könnte es sogar als iteratives Kuratieren bezeichnen:

Nicht: „Ich weiß, welches Zitat gut ist.“

Sondern: „Ich probiere aus, welche Gedanken Menschen tatsächlich erreichen, beobachte die Reaktionen und entwickle meine Auswahl weiter.“

Hier findet man eine kleine Auswahl meiner englischen Zitate: https://rainerseiffert.com/english/

Zitate auf deutsch: https://rainerseiffert.com/personal/

Mein Ruf lautet: Zurück zu den Ursprüngen und raus aus dem Elfenbeinturm! Was nützt die tiefgründigste Abhandlung über Erkenntnistheorie, wenn sie kein normaler Mensch versteht und sie im Alltag niemandem hilft?

Meine „Küchen-Philosophie“ erhebt keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Wie jede echte Wissenschaft sollte sie überprüft und hinterfragt werden. Für Kritik bin ich offen – berechtigte Einwände sollen berücksichtigt werden. Eine Wissenschaft, die keinen Zweifel zulässt, ist keine Wissenschaft mehr.

Die komprimierten Zitate können als Denkanstoß dienen. Zur Behandlung physischer oder psychischer Erkrankungen sind sie jedoch nicht geeignet. In solchen Fällen muss ein Arzt oder Psychiater aufgesucht werden.

Auch ermutigende Sprüche von Möglichkeitsdenkern oder Erfolgscoaches können Erfolgschancen suggerieren, die nicht immer eintreten. Optimistische Worte sollen Mut machen – Garantien gibt es jedoch nicht.

#### Die antike Tradition

Die Ur-Philosophen wie Sokrates saßen nicht in sterilen Universitätsbüros. Sie standen auf dem Marktplatz und sprachen mit den Menschen über ihr echtes Leben. Sokrates’ Philosophie war im besten Sinne Küchen-Philosophie, weil sie nah am Menschen war.

Auch Epiktet, Seneca und Marc Aurel formulierten handfeste, einfache Lebensregeln für den Alltag. Unabhängige Denker argumentieren, dass sie die eigentliche Tradition der Philosophie fortführen, während sich die modernen Universitäten oft in bürokratischen Sprachspielen verloren haben.

Im Folgenden gebe ich nur eine kurze Übersicht über die wichtigsten Philosophien, die meine Beiträge beeinflusst haben. Ein tiefer wissenschaftlicher Einblick ist hier weder beabsichtigt noch zweckmäßig. Es geht mir um Grundsätze und Werkzeuge, die im täglichen Leben nützlich sein können.

#### Kurze Übersicht über die wichtigsten Philosophien

**Die Stoa**

Die Philosophie der Stoa lässt sich in einem Kernsatz zusammenfassen:  

**Wahre Gelassenheit und Glück entstehen, wenn wir lernen, das Unveränderliche zu akzeptieren und nur das zu kontrollieren, was in unserer eigenen Macht steht.**

Die Stoiker unterteilten ihre Lehre in drei Bereiche:

1. **Stoische Ethik (Lebensführung)**  

   – Dichotomie der Kontrolle: Unterscheide strikt zwischen dem, was du beeinflussen kannst (Gedanken, Handlungen, Reaktionen), und dem, was außerhalb deiner Macht liegt (Wetter, Handlungen anderer, Schicksal).  

   – Seelenruhe (Ataraxie): Durch das Akzeptieren des Unveränderlichen erreicht man emotionale Unabhängigkeit.  

   – Die vier Kardinaltugenden: Weisheit, Mut, Gerechtigkeit und Mäßigung.

2. **Physik (Weltbild)**  

   – Kosmische Vernunft (Logos): Die Welt ist ein geordnetes, vernünftiges Ganzes.  

   – Schicksal (Amor Fati): Alles geschieht aus einem bestimmten Grund. Der Mensch sollte sein Schicksal nicht nur ertragen, sondern aktiv annehmen und lieben.

3. **Logik (Erkenntnistheorie)**  

   – Emotionen entstehen nicht durch Ereignisse selbst, sondern durch unsere Bewertung dieser Ereignisse.  

   – Durch logische Prüfung der eigenen Eindrücke lassen sich zerstörerische Ängste und Triebe ausschalten.

**Die östliche Philosophie**

Fernöstliche Philosophien sind im Kern Lebenswege (Do/Tao). Sie suchen Harmonie mit dem Kosmos, statt die Natur oder das Schicksal beherrschen zu wollen.

1. **Daoismus (Laotse) – Der Weg der Natur**  

   – Das Dao: Die ungreifbare Urkraft des Universums.  

   – Wu Wei (Nichterzwingen): Handeln durch Nichthandeln – mit dem Strom des Lebens fließen statt gegen ihn zu kämpfen.  

   – Yin und Yang: Harmonie entsteht durch den Ausgleich der Gegensätze.

2. **Buddhismus (Siddhartha Gautama) – Die Befreiung des Geistes**  

   – Die Vier Edlen Wahrheiten: Das Leben ist von Leid geprägt; die Ursache ist das Verlangen; das Leid endet, wenn das Verlangen erlischt.  

   – Der Edle Achtfache Pfad: Rechtes Denken, Meditieren und ethisches Handeln.  

   – Nirwana: Das Erlöschen des Leidens und absolute Geistesruhe.

3. **Konfuzianismus (Konfuzius) – Die soziale Ordnung**  

   – Fokus auf das Hier und Jetzt, Gesellschaft und Staat.  

   – Tiefer Respekt vor Eltern, Ahnen und gesellschaftlichen Hierarchien.  

   – Mitmenschlichkeit (Ren) und die Goldene Regel: „Was du selbst nicht wünschst, das tue auch anderen nicht an.“

**Die christliche Philosophie**

Die christliche Philosophie verbindet den biblischen Glauben mit den Werkzeugen der antiken Logik. Ihr Kernsatz lautet:  

**Gott ist die absolute Wahrheit und Liebe; der Mensch findet seine Erfüllung in der Beziehung zu seinem Schöpfer.**

Zentrale Säulen (geprägt unter anderem durch Augustinus und Thomas von Aquin):

1. **Gottesbild und Schöpfung**  

   – Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo).  

   – Gott als höchstes Sein (Summum Bonum).  

   – Das Böse ist kein eigenständiges Prinzip, sondern der Mangel an Gutem, verursacht durch den Missbrauch des freien Willens.

2. **Der Mensch und die Erlösung**  

   – Gottesebenbildlichkeit (Imago Dei): Jeder Mensch besitzt unantastbare Würde.  

   – Freier Wille und göttliche Gnade.  

   – Nächsten- und Feindesliebe als höchstes ethisches Gebot.

3. **Glaube und Vernunft**  

   – Glaube (Fides) und Vernunft (Ratio) widersprechen sich nicht.  

   – „Credo ut intelligam“ (Augustinus): Glauben, um zu verstehen.

Da die verschiedenen Philosophien nicht reibungslos zueinander passen, bin ich bei der christlichen Lehre geblieben. Das bedeutet jedoch nicht, dass man Erkenntnisse anderer Philosophien nicht respektvoll wahrnehmen und nutzen darf.

#### Heilung einer Krise und die Rolle der Alltagsphilosophie

Die akademische Philosophie hat nach meiner Ansicht eine Relevanz-Krise, weil sie zu einem nicht unerheblichen Teil nur noch für sich selbst schreibt. Die Rückkehr zu einfachen, praktischen Wahrheiten ist der Versuch, der Philosophie ihre eigentliche Seele zurückzugeben.

Meine Essays drehen sich oft darum, wie man in einer unruhigen Welt innere Stärke und Klarheit findet. Dabei greife ich auf Ansätze der antiken Stoa und existentialistische Fragen zurück.

Philosophieren ist für mich kein reines Studium alter Texte, sondern ein aktiver, täglicher Prozess des Hinterfragens des eigenen Daseins.

**Meine Philosophie ist eine Lebensphilosophie und keine medizinische Psychotherapie.**

– Ich gebe kein Heilversprechen und stelle keine Diagnosen.  

– Meine Beiträge sind Prävention und mentale Begleitung für gesunde Menschen in schwierigen Lebenslagen.  

– Bei echten psychischen Erkrankungen bedarf es evidenzbasierter medizinischer und psychiatrischer Behandlung.

Was ich hier und auf X beschreibe, ist im besten Sinne eine moderne Form der Seelsorge oder des mentalen Coachings: Das mentale Immunsystem im Alltag stärken und Denkanstöße geben – bei voller Eigenverantwortung des Lesers.

#### Lebensstationen – Meine Odyssee

Die Religion meiner Vorfahren ist römisch-katholisch und lutherisch-evangelisch. Als Katholik war ich über Jahrzehnte aktiver Laie in der Kirche.

Ein zunächst erwogenes Studium der katholischen Theologie habe ich wegen der engen Bindung an die vorgegebene Lehre nicht aufgenommen. Neben dem Studium der Betriebswirtschaft habe ich aus Interesse etwas evangelische Theologie studiert. Das mehrmalige intensive Durcharbeiten der Bibel (Einheitsübersetzung und Lutherbibel) Anfang der 1970er-Jahre gehört zu meinen wichtigsten Lebensabschnitten.

Neben der christlichen Lehre interessierten mich auch die Weisheiten anderer Religionen und Philosophien. Ich verfüge über eine umfangreiche Sammlung philosophischer Werke.

– 2009 habe ich mich mit der Lehre der Rosenkreuzer beschäftigt.  

– 2010 begann ich mit der Lektüre buddhistischer Schriften (unter anderem Harvard-Vorlesungen des Dalai Lama, tibetisches Buch vom Leben und Sterben, tibetisches Totenbuch).  

– 2020 las ich die hinduistische Bhagavadgita.  

– Wichtig waren mir auch die Erkenntnisse von Eckhart Tolle und Dale Carnegie.

Bei meinen Studien der Philosophie stieß ich immer wieder auf Schwierigkeiten: Meine Vorstellung, dass Philosophie als Werkzeug für eine gute Lebensführung dienen soll, passte nicht zu den modernen akademischen Ansätzen. Deshalb habe ich bewusst auf ein Universitätsstudium verzichtet und mich autodidaktisch weitergebildet.

#### Kuratierte Weisheit – Die Alltagsphilosophie hier und auf X

Meine Philosophie beschränkt sich nicht nur auf das Denken. Unter dem Leitgedanken „Erfolg ist nutzlos, wenn wir dadurch krank werden“ verbinde ich mentale Lebenskunst direkt mit körperlicher Gesundheit (Bewegung und Rohkost-Ernährung).

Die von mir ehrenamtlich geteilten Weisheiten komprimieren komplexe Wahrheiten in Sätze, die sofort Herz und Verstand ansprechen. Zeitlose Weisheiten sind keine verstaubten Lehrsätze, sondern lebendige Werkzeuge, die das ethische Niveau anheben und im Extremfall sogar Leben retten können.

Ein zentraler Pfeiler meiner Arbeit ist das Sammeln und Teilen von über 2.000 aufbauenden Zitaten. Ich kombiniere dabei Kerngedanken aus:

– **Antike Stoa** (Seneca): Fokus auf das Kontrollierbare und das Überwinden von Ängsten.  

– **Östliche Weisheit** (Buddha, Laotse, Konfuzius): Achtsamkeit und innerer Frieden.  

– **Deutsche Klassik** (Goethe): Mut, Tatkraft und unermüdliches Streben.

Die Stoiker lehren, dass wir die äußeren Umstände oft nicht kontrollieren können, wohl aber unsere Reaktion darauf.  

Der Humanismus stellt die Würde jedes einzelnen Menschen in den Mittelpunkt und fordert Nächstenliebe und Zivilcourage.  

Die Aufklärung fordert den Menschen auf, seinen eigenen Verstand zu gebrauchen und aus der Unmündigkeit herauszutreten.

Die Bestandteile meiner „angewandten Philosophie“ sind daher keine eigene Erfindung sondern eine Synthese aus christlicher Ethik, buddhistischen und hinduistischen Weisheiten, griechischer Philosophie, Humanismus und Aufklärung.

Als reichweitenstarker Akteur im digitalen Raum nutze ich meinen X-Account @SunnyRainer bewusst, um philosophische Impulse aus dem universitären Elfenbeinturm direkt in den Alltag von über 200.000 Abonnenten zu bringen.

#### Schlussbemerkungen

Im Alter von neun Jahren (1962) hatte ich bei einer Operation im Klinikum Aachen ein Nahtod-Erlebnis. Ich wurde durch einen Tunnel mit leuchtenden Farben gezogen, am Ende stand ein helles Licht und ein Gefühl völligen Friedens. Eine helle Gestalt sagte zu mir: „Du hast noch Aufgaben zu erfüllen! Du musst wieder zurückgehen!“

Als meine Mutter mir später ein Familienalbum zeigte, erkannte ich in meinem Großvater Erich Schulz (der 19 Jahre vor meiner Geburt gestorben war) die Gestalt aus diesem Erlebnis.

Seit Anfang der 1970er-Jahre habe ich das Leerwerden des Geistes, das Hören auf den Heiligen Geist und die tägliche Dankbarkeit fest in meinen Tagesablauf eingebaut.

Bei all den Konfessionen, Religionen und Philosophien, die ich in 60 Jahren erforscht habe, ist mein christlicher Glaube für mich nach wie vor zentral.

Ich bin Christ, aber ich habe grossen Respekt vor der Weisheit des Buddha und lerne von ihm, wie ich meinen Geist disziplinieren kann, um ein besserer Christ und Mensch zu sein.

Christsein, Philosophie und Aufklärung sind für mich kein Widerspruch, sondern drei Seiten derselben Medaille. Sie alle fordern mich auf, nicht nur zu glauben oder zu denken – sondern gut zu handeln.

**Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.**

Das bleibt mein Leitstern.

Wie ist diese Philosophie entstanden?

Meine „angewandte Philosophie“ ist nicht als fertiges theoretisches System entstanden. Sie hat sich über Jahrzehnte aus Erfahrungen, Beobachtungen und praktischer Tätigkeit entwickelt. Erst später habe ich die darin erkennbare Methode ausdrücklich beschrieben und systematisiert.

→ Wie meine angewandte Philosophie entstanden ist: https://rainerseiffert.com/entstehung-meiner-angewandten-philosophie-von-der-praxis-zur-theorie-und-zurueck-zur-praxis/

Das Seiffert-Modell (Masterfassung): https://rainerseiffert.com/das-seiffert-modell-masterfassung/

Methodenbogen für das Seiffert-Modell: https://rainerseiffert.com/methodenbogen-fuer-das-seiffert-modell/

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